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29.12.2014: Radfahren im Schnee in der Stadt

29. Dezember 2014: der Winter ist da. Ehrliche -5°C, zugiger Nordostwind, ganztägiges Schneetreiben, grau in grau.

Ein Blick auf das Außenthermometer vor dem Start verdeutlichte mir, dass ich heute eher mehr als weniger anziehen sollte. Bei den Schuhen wählte ich die stämmigste Variante, nämlich ästhetisch unmögliche dafür umso trittsicherere Trekkingschuhe.

Am Rad veränderte ich nichts. Die üblichen Wintertipps fürs Radfahren von wegen Sattel tiefer stellen oder Reifendruck verringern halten nur auf. Sie verändern aber auch das gewohnte Fahrverhalten des Fahrrads. Und das kann ich am wenigsten brauchen. Es ist so schon anspruchsvoll genug auf teilweise vereisten, immer wieder nicht sorgfältig genug geräumten Radwegen und Fahrbahnen radzufahren.

Worauf ich mich aber verlassen konnte, war, dass mein Fahrrad voll funktionstüchtig war. Will heißen: die Bremsgummis hatten genügend „Fleisch“, die Schaltung war perfekt eingestellt, die Kette gepflegt, usw. Nichts ratterte oder klapperte oder schleifte oder ächzte. Stille Funktion.

Ich fuhr aber ziemlich verunsichert. Irgendwie kriegte ich kein Gefühl für die Rutschfestigkeitsgrade der schneebedeckten Oberflächen. Ich war definitiv zu vorsichtig, zu verkrampft, um nützliche Erkenntnisse zu sammeln. Aber das legte sich Kilometer um Kilometer. Am Abend fühlte ich mich schon wie ein alter Profi. Ups, das bin ich ja eh! 😉

Freu mich auf morgen!