Randfiguren

Was macht man als RadfahrerIN mit Randfiguren, also Personen, die sich nah am Fahrbahnrand entweder stehend oder gehend aufhalten?

Aus mancherlei Erfahrung klug geworden, möchte ich den Tipp geben, lieber 1 Meter Abstand einzuhalten, als z.B. die scheinbar eh ausreichenden 10 cm. Der 1 Meter genügt nämlich für beinahe alle unvorhersehbaren Bewegungen des zu vermeidenden Kollisionsobjekts, während die 10 cm schon bei der kleinsten Unregelmäßigkeit den Spielraum auf 0 reduzieren.

Am Rande, aber zur Betonung: es ist unhöflich, an FußgängerInnen knapp vorbei zu fahren. Sie erschrecken, fühlen sich bedroht, haben in der Folge unnötigen Streß. Also genau die Zustände, die wir RadfahrerInnen haben, wenn uns ein Auto zu nahe kommt, selbst wenn es nicht zur Kollision kommt.

Randfiguren: Frau mit Kinderwagen (Foto vergrößert sich durch Anklicken)

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Randfiguren richtig umfahren (Foto vergrößert sich durch Anklicken)

Randfiguren richtig umfahren (Foto vergrößert sich durch Anklicken)

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One Comment

  1. Ja, das kennt jeder der in Wien mitn Radl fährt. Ich schau auch das ich immer möglichst viel Abstand halte. Aber ich weiss nie ob ich klingeln soll oder nicht manche Fussgänger erschrecken voll und manche nicht. Dann erreicht man oft den falschen Effekt. Oder man klingelt nicht und dann schreien Sie irgendwas nach!?

    Auf die Art, wie ma’s mocht mocht ma’s foisch! Aber Abstand is immer gut!

    lg
    Paul

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