Positionsspiele

Kommt eine Autokolonne aufgrund einer roten Ampel oder aus einem anderen Grund zum Stillstand, steht man als RadfahrerIN vor der Entscheidung, ob man vorkurbeln oder die Position, die man gerade inne hat, halten soll. Kriterium dafür sind die Platzverhältnisse.

Bei genügend Platz, wie er etwa durch einen Radfahrstreifen oder Mehrzweckstreifen, die jenseits des Hindernis fortführen, gewährleistet wird, ist es keine Frage, dass man die Vorteile des Fahrrads ausspielt und nach vorne kurbelt.

Im umgekehrten Fall ist es jedoch ratsam, die Position im “KFZ-Peloton” zu halten. Denn so wie man sich bei bei ungenügenden Platzverhältnissen nach vorne quetscht, quetschen sich die Autos anschließend wieder an einem/r vorbei und man gerät in eine Gefahrensituation, die man in dieser Form selbst heraufbeschworen hat.

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2 Comments

  1. Bei Bild 8 sehe ich doch eine gewisse Problematik: 1. Rechts vom LKW kann es schnell eng werden wenn die Kolonne wieder anfährt und man ist für den Lenker kaum sichtbar. 2. Der LKW verdeckt die Sicht auf den Fußgängerüberweg. Hier könnten aufgrund des Staus überraschend Fußgänger von links auftauchen oder sich ein Ausparker hereindrängen. 3. Die Radspur ist durch das parkende Auto zusätzlich verengt.
    Also besser nur vorsichtig und sehr langsam vorbeifahren.

  2. Stimmt, durch den LKW hat man keine freie Sicht, weshalb man bis zur Fahrerkabine mit verlangsamten Tempo vorstoßen sollte und erst nachdem klar ist, dass keine Hindernisse mehr zu erwarten sind (Fußgänger_innen o.ä. von links), kann man auf sein gewohntes Tempo beschleunigen.

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