FußgängerInnen=Heilige Kühe

Nicht immer kann man FußgängerInnen einfach umkurven. Wie ihr auf dem unten stehenden Bild erkennen könnt, spaziert ein FußgängerInnenpaar völlig korrekt auf einem Fuß-/Radweg. Linkerhand Buschwerk, rechterhand die tosende KFZ-Fahrbahn. Ausweichen also unmöglich und vorbei schleichen nur suboptimal.

Was als von hinten herankommender RadfahrerIN tun? Erstens: Geschwindigkeit reduzieren und nah genug heran fahren, dass man davon ausgehen kann, dass die Fahrradglocke gehört wird. Dann Klingeln und abwarten, wie sie reagieren. Wenn’s dauert, nicht ungeduldig werden. Sobald sich die FußgängerInnen geeinigt haben, wie sie auf die Situation reagieren (alle auf die linke Seite oder alle auf die rechte Seite oder einer links, einer rechts, usw.), kann man wieder Fahrt aufnehmen und die verlorene Zeit mittels kräftigerem Tritt vielleicht wieder finden.

Merke: RadfahrerInnen müssen FußgängerInnen wie Heilige Kühe behandeln: Berühren/Erschrecken/Bedrohen verboten.

FußgängerInnen sind Heilige Kühe (Foto vergrößert sich durch Anklicken)

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4 Comments

  1. Christopher Sahnwaldt

    In dieser Situation – keine Trennung zwischen Fuß- und Radweg – ist rücksichtsvolles Verhalten für mich als Radler selbstverständlich, doch wenn Fußgänger blind auf den Fahrradweg treten – oder ihn blockieren – erschrecke ich sie gerne mal durch knappes Vorbeifahren. Natürlich ohne sie zu gefährden, aber eine Lehre will ich ihnen schon erteilen. Fußgänger sollten einen Fahrradweg genauso vorsichtig und aufmerksam behandeln wie eine Autostraße.

  2. Kleiner Hinweis:
    Der Abschnitt auf dem Foto ist ein reiner Radweg, Fußgänger haben hier gar nichts verloren.

  3. @ My Bikelane: ich glaube, du irrst. Und selbst wenn: FußgängerInnen=Heilige Kühe.

  4. Respekt gehört immer zur sache, so das dich die anderen respektieren!!!!!!!!!!

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